Felix Samuel Pfefferkorn:
Gemälde-Angebote |
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Felix Samuel Pfefferkorn |
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Geboren |
1945 in Berlin |
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1945-1959 |
Kindheit und Jugend in Berlin als Vollwaise. |
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1962-1966 |
lebt in Berlin, später in Zürich. Malerische Arbeiten unter
dem Eindruck des französischen Informel. |
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1959-1962 |
Aufenthalt in Paris. Enger Kontakt zu den Existenzialisten,
deren radikale Freiheitsphilosophie sein späteres Leben
prägen wird. Erste Berührung mit der Malerei. |
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1962-1966 |
Felix Pfefferkorn lebt in Berlin, später in Zürich. Malerische Arbeiten unter
dem Eindruck des französischen Informel. |
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1967-1971 |
Unstetes Leben zwischen Karlsruhe, Heidelberg und Singen.
Pfefferkorn beteiligt sich an den Diskussionen und
politischen Analysen der 68er-Generation, mit deren Visionen
von politischer und persönlicher Freiheit er teilweise
sympathisiert, und versucht seine eigene Gedankenwelt in
langen Diskussionen und Analysen zu klären. Er entwickelt
nach einem langen Ringen seinen persönlichen,
expressiv-realistischen Malstil. Gründung der Konstanzer
Künstlergruppe „Roter Knopf“. |
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1972-1979 |
Umzug nach Konstanz und Etablierung als Maler. Pfefferkorn
distanziert sich von seiner politischen Vergangenheit. Es
entstehen die großen Bilderzyklen: Bodensee-Landschaften
(1975), Paris-Berlin (1976), Wilde Tier (1976),
Dschungel und Großstadtleben (1977),
Potatoland (1977),
Zirkusakrobaten und Tänzer (1978)
Liebespaare und New York (1979). |
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1979 |
Der
plötzliche Tod seines Galeristen stürzt Felix Pfefferkorn in eine
tiefe Krise. Er verkauft seinen vollständigen Atelierbestand
und bereitet sich auf eine längere Reise vor. Seit dem
1.1.1980 gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm, er gilt
als verschollen. |
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Werk
Felix Samuel Pfefferkorn verarbeitet in seinem malerischen
Werk, dessen Hauptteil in den siebziger Jahren entstanden
ist, Impulse aus seinem ungewöhnlichen, bewegten Leben. Die
Verantwortung des Menschen zur Freiheit, wie sie die
französischen Existentialisten proklamierten, wandelt sich
bei ihm zu einem heiteren, manchmal beschwingt ausgelassenen
Individualismus, wie ihn seine Bilder vom Großstadt-Dschungel oder den Liebespaaren zeigen. Seine
Gemälde fokussieren in jedem thematischen Zyklus auf wenige
Motive, die die impulsive Pinselschrift in plakativer
Monumentalität umreißt. Aus den fast banalen
Alltagsgegenständen werden so Symbole, die sich gegenseitig
erhellen. Die Bildunterschriften erhellen die Symbole,
konterkarieren sich aber auch manchmal oder verdrehen listig
deren Aussage. |
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Felix Samuel Pfefferkorn malt mit den vertrauten Alltagsgegenständen auch
deren Assoziationen mit, die wie in einem Vexierbild
entweder als zitathafte Anspielung oder als visuelles Kürzel
verborgen sind. Die malerische Schnellschrift wird so mit
einem bald ironischen, bald subjektiv-pathetischen Subtext
unterlegt, einem Assoziationsmurmeln, für deren Entzifferung
der Betrachter seine eigene Lebenserfahrung einbringen soll.
Besonders ergiebig ist dieses Verfahren in seinen Bildzyklen
zum politischen und geistigen Zustand Deutschlands. Mit
seiner Bildsprache ist Pfefferkorn den Berliner „Jungen
Wilden“ um Rainer Fetting, Karl-Horst Hödicke und Salomé
verwandt, die ironisch-bissige Reflexion über das
Zeitgeschehen rücken ihn in die Nähe von Künstlern wie
Georg Baselitz oder Jörg Immendorff.
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Felix-Samuel-Pfefferkorn-Ausstellung
in der Galerie von Abercron:
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